Digitale Forschungsmethoden in der Lehre neu gedacht
Wie lassen sich digitale Forschungsmethoden so vermitteln, dass sie nicht nur technisch beherrscht, sondern auch kritisch reflektiert werden? Ein neues Buchkapitel von Suay Özkula greift diese Frage auf und gibt Impulse für die Weiterentwicklung der Methodenlehre in der Soziologie.
Im Beitrag „Teaching digital research methods in sociology“, erschienen 2025 im Sammelband Teaching Research Methods in Sociology (hrsg. von L. Foster, W. Mason & K. Nichols), zeigt Özkula, wie digitale Methoden sinnvoll und kontextualisiert in die universitäre Lehre integriert werden können.
Technik allein reicht nicht
Digitale Methoden sind längst Teil empirischer Forschung. Ihre Vermittlung erfordert jedoch mehr als Tool-Wissen. Das Kapitel plädiert dafür, technische Kompetenzen mit theoretischer Einordnung, ethischer Reflexion und methodischer Kritik zu verbinden. Studierende sollen digitale Datenquellen nicht nur anwenden, sondern auch hinterfragen.
Der Beitrag richtet sich an Lehrende und Hochschulentwickler:innen, die Methodenlehre zeitgemäß gestalten möchten. Er verbindet didaktische Praxis mit konzeptioneller Einordnung und versteht digitale Forschungskompetenz als integralen Bestandteil wissenschaftlicher Ausbildung.
Weitere Informationen zum Sammelband finden Sie hier:
https://www.e-elgar.com/shop/gbp/teaching-research-methods-in-sociology-9781035320219.html


