Trappel bei „Das Gespräch“: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk braucht Entpolitisierung
Fachbereichsleiter Josef Trappel war zu Gast bei Susanne Schnabl in der ORF-Sendung „Das Gespräch“ – Thema: die Zukunft des ORF.
Susanne Schnabl lud am Sonntagabend (15. März 2026) auf ORF 2 zu einer prominent besetzten Runde, um die aktuelle ORF-Krise zu analysieren: Josef Trappel, Fachbereichsleiter der KoWi Salzburg und Leiter der Abteilung Medienpolitik und Medienökonomie an der Universität Salzburg, diskutierte gemeinsam mit Medienforscherin Alexandra Borchardt, Medienwissenschafter Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) und dem ehemaligen profil-Chefredakteur Christian Rainer.
Im Mittelpunkt stand die Frage, welche strukturellen Reformen nötig sind, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit des ORF langfristig zu sichern. Die Expertinnen und Experten forderten eine konsequente Entpolitisierung des Senders – unter anderem durch kleinere und fachlich besser qualifizierte Gremien wie den Stiftungsrat, wie es in anderen europäischen Ländern bereits üblich ist.
Interimschefin Ingrid Thurnher hatte zuvor umfassende Transparenz und Aufklärung angekündigt. Die Runde war sich einig: Der ORF müsse jetzt die Fahne des Journalismus hochhalten und das verloren gegangene Vertrauen der Bevölkerung durch inhaltliche Qualität zurückgewinnen.
Das vollständige Gespräch ist hier abrufbar.
Hier ist auch ein Medienbericht vom STANDARD.


