Decolonizing Communication Studies: Exkursion zum Schloss Leopoldskron
Das Seminar „Decolonizing Communication Studies“ befasste sich mit aktuellen Debatten über künstlerisches Eigentumsrecht, kulturelle Repräsentation und institutionelle Verantwortung.
Die Studierenden des Seminars von Prof. Dr. Hanan Badr besuchten Schloss Leopoldskron im Rahmen einer Exkursion, bei der es um umstrittenes Kulturerbe ging. Im Mittelpunkt stand der Venezianische Salon – ein historisch bedeutender Raum, der zum Mittelpunkt aktueller Debatten über Kolonialismus, kulturelle Aneignung und die Sichtweisen europäischer Eliten geworden ist.
Aufbauend auf der langjährigen Partnerschaft zwischen der Universität Salzburg und Salzburg Global führten Faye Hobson, Leiterin des Kulturprogramms bei Salzburg Global, und Benjamin Glahn, stellvertretender Geschäftsführer und Managing Director, die Gruppe durch das Schloss und diskutierten mit den Studierenden zentrale Fragen: Wessen Geschichte wird erzählt? Wie können Institutionen konstruktiv auf Kritik und Protest reagieren? Wie lassen sich Bewahrung und Neuinterpretation miteinander in Einklang bringen?
Der Ausflug verdeutlichte, wie Dekolonisierung in der Praxis als fortwährender Ausgleich zwischen Denkmalschutz, ästhetischen Ansprüchen und politischer Verantwortung funktioniert.


























