KoWi-Projekte gewinnen in Brüssel an Sichtbarkeit
Zwei KoWi-Projekte haben kürzlich in Brüssel öffentliches Interesse geweckt. Das Horizon-Projekt „Resilient Media for Democracy for the Digital Age” (ReMeD) hielt am 12. und 13. Februar seine Abschlusskonferenz im Press Club Brussels Europe ab. Diese Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Europäischen Journalistenföderation (EFJ) organisiert und präsentierte die neuesten Ergebnisse des Projekts, die auf Hunderten von Interviews mit Medienfachleuten und Nutzern in mehreren europäischen Ländern (darunter Österreich) basieren. Der Fachbereich Kommunikationswissenschaft (Abteilung Medienpolitik und Medienökonomie) leistete unter der Leitung von Tales Tomaz und Josef Trappel einen Beitrag mit Schwerpunkt auf der Resilienz von Medienfinanzierungsmodellen. Trotz eines Anstiegs bei Abonnements und anderen kostenpflichtigen Modellen zeigen die Ergebnisse, dass es derzeit keine Struktur gibt, die die langfristige Nachhaltigkeit von Nachrichtenunternehmen garantiert. Die endgültigen Ergebnisse werden in Kürze in einem Policy Brief veröffentlicht.
Tales Tomaz erschien aufgrund seiner Fachkenntnisse in diesem Bereich und seiner Arbeit am Euromedia Ownership Monitor – einem weiteren von der EU finanzierten Projekt, das er gemeinsam mit Josef Trappel koordiniert – auch in einem Artikel von BraveNews.eu zum Thema Medienbesitz. Der Artikel betont die Bedeutung von Transparenz beim Medienbesitz, da die EU-fokussierten Medien Euractiv und Politico hinsichtlich ihrer Eigentumsverhältnisse und Finanzierungsquellen einer genauen Prüfung unterzogen werden.
Der vollständige Artikel hier online verfügbar (ohne Paywall).


