Tales Tomaz leitet einen Workshop zum Thema Medienbesitz auf der HLW 19 in Wien
Am Montag, dem 27. April, besuchte Tales Tomaz die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Wien 19 (HLW 19), um im Rahmen des Programms „Wissenschaftsbotschafter“ – einer öffentlichen Initiative zur Wissenschaftskommunikation, die vom Austria’s Agency for Education and Internationalisation (OeAD) durchgeführt wird – den Workshop „Wem gehören die Medien in Europa?“ zu leiten. Der Besuch fand auf Einladung der Ethiklehrerin Caroline Frey statt. HLWs sind österreichische berufsbildende Oberschulen, die Allgemeinbildung mit berufsorientierter Ausbildung verbinden.
Der Workshop führte die Studierenden in die Frage ein, wem die wichtigsten Nachrichtenmedien in Europa gehören, wie sich die Eigentumsverhältnisse von Land zu Land unterscheiden und warum Transparenz bei den Eigentumsverhältnissen in den Medien für die demokratische öffentliche Kommunikation von Bedeutung ist. Außerdem wurden die Medienkonzentration, die Rolle großer Medienkonzerne sowie Unterschiede in der Regulierung und der Marktstruktur in Europa behandelt, wobei Österreich in einem breiteren vergleichenden Kontext betrachtet wurde.
Die Veranstaltung unterstreicht das Engagement des Instituts für Kommunikationswissenschaft für die Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation und bringt gleichzeitig aktuelle Forschungsergebnisse zu Mediensystemen und Pluralismus in einen Dialog mit einem jüngeren Publikum.


