TRAVIS-Forschung bei FÄKT: Schreiber und Liedtke erklären Social-Media-Vertrauen
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Marius Liedtke und Maria Schreiber eingeladen, ihre TRAVIS-Forschung im Rahmen des Wissenschaftskommunikationsprojekts FÄKT einem jugendlichen Publikum vorzustellen.
Was steckt hinter dem Vertrauen, das wir Social-Media-Inhalten entgegenbringen? Und warum glauben wir manchen Accounts sofort, anderen dagegen kaum? Diesen Fragen gehen Marius Liedtke, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dissertant am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg, und Maria Schreiber, ehemalige Postdoc an der KoWi Salzburg und jetzt an der Universität Klagenfurt tätig, in einem neuen YouTube-Video nach.
Das Video erschien im Rahmen von FÄKT – Home of Science. FÄKT ist eine Initiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die hochwertige Science-Videos für eine jugendliche Zielgruppe produziert. Die ÖAW wählte beide Forschenden aus, weil sie ihre Arbeit aus dem internationalen Forschungsprojekt TRAVIS (Trust and Visuality: Everyday Digital Practices) für dieses Format aufbereiten.
In knapp acht Minuten zeigen Liedtke und Schreiber, wie Algorithmen und psychologische Mechanismen unser Vertrauen im Netz beeinflussen. Dabei geht es um inszenierte Authentizität, Vorher-Nachher-Bilder und die emotionale Wirkung von Content. Außerdem machen sie die Forschungsbefunde aus TRAVIS unmittelbar erfahrbar. Das Video präsentiert Experimente live vor der Kamera und verdeutlicht, was beim Scrollen durch TikTok oder Instagram im Kopf passiert.
Zum Video erscheint zudem kostenloses Begleitmaterial für die Sekundarstufe I. Es ermöglicht Lehrkräften, die Inhalte direkt im Unterricht einzusetzen – etwa im Fach Digitale Grundbildung.
Das Forschungsprojekt TRAVIS ist am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg angesiedelt und wird vom FWF gefördert. Es untersucht, welche Rolle visuelle Inhalte für die Entstehung von Vertrauen in der digitalen Alltagskommunikation spielen. Die internationale Forschungskooperation umfasst Partner in Österreich, Estland, Finnland und außerdem Großbritannien.
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