Manuela Grünangerl bei „The Future of Fact Checking 2026“
Welche Rolle spielt Medienbildung im Umgang mit Desinformation? Mit dieser Frage beschäftigte sich Manuela Grünangerl vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg bei der APA-Konferenz „The Future of Fact Checking 2026“.
Am 29. September 2026 fand in Wien die vierte Ausgabe der von der APA – Austria Presse Agentur veranstalteten Konferenz „The Future of Fact Checking“ statt. Unter dem Motto „Demokratie braucht Medienbildung“ diskutierten Expert aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und weiteren gesellschaftlichen Bereichen über Medienkompetenz, Desinformation und deren Bedeutung für demokratische Gesellschaften.
Manuela Grünangerl, Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Salzburg, nahm am ersten Panel der Konferenz mit dem Titel „Warum Medienbildung?“ teil. Gemeinsam mit Helmut Brandstätter, Barbara Buchegger, Martin Puntigam und Oliver Scheibenbogen diskutierte sie darüber, welche Kompetenzen notwendig sind, um mit der zunehmenden Menge an Informationen, Behauptungen sowie falschen und irreführenden Inhalten umgehen zu können.
Grünangerl verwies dabei auf die österreichische „Digital Skills Austria“-Studie. Demnach geben rund 70 Prozent der Befragten an, Desinformation als großes Problem wahrzunehmen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, Desinformation tatsächlich zu erkennen. Medienkompetenz sei daher eine „klassische Querschnittsmaterie, die in vielen Lebenslagen helfen kann“.
Die Konferenz widmete sich darüber hinaus der praktischen Vermittlung von Medienkompetenz sowie den möglichen Auswirkungen von Desinformation auf Unternehmen und Organisationen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie journalistische Grundlagen, Recherchekompetenzen und Faktencheck-Techniken möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden können.
Eine ausführliche Nachlese sowie Videoaufzeichnungen der einzelnen Panels sind auf der Website der APA verfügbar.
Credits: APA/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger
Fotograf/in: Martin Hörmandinger


